E-F-G Willst du es wirklich?

Es war frustrierend und eine Phase meines Lebens, an die ich mich nicht gern erinnere.

Ich war siebzehn.

Ich hatte coole Freunde.

Den Rebellen. Und die Sportler.

Und ich?

Ich war dünn und schüchtern.

Du kannst dir vorstellen, wie es war, unter diesen Voraussetzungen mit meinen Freunden auf eine Party zu gehen.

Nur so viel: Hinterher saß ich oft allein da. Meine Freunde nicht.

Was lag also näher, als zu versuchen, auch so zu werden wie meine Freunde?! Mit solchen Muskeln würde ich endlich selbstbewusst mit den Mädchen reden und beliebt sein.

Ich fing also an zu trainieren und mir Massen an Essen reinzustopfen. Ich kaufte Trainingspläne, schaute mir auf YouTube alles zum Thema an und…

scheiterte kläglich.

Immer wieder.

Mal ging es gut … mal nicht.

Mir fehlte immer wieder die Disziplin … ich schob es auf mangelndes Wissen …

Heute weiß ich um meinen Fehler:

Es gibt zwei Faktoren, die du beachten musst um aus einer Handlung eine „disziplinierte“ Gewohnheit zu machen:  

1.  Häufigkeit der Ausführung der Handlung

2.  wahrgenommene Wichtigkeit der Handlung [1].

Beides ist nötig, sonst wird die Handlung keine Gewohnheit. Und die ist unabdingbar, um bestimmte Erfolge – wie zum Beispiel meinen Teenie-Wunschkörper – zu erringen.

Wie du die Handlung häufiger machst, ist nicht der Rede wert.

Aber wie erhöhst du die für dich wahrgenommene Wichtigkeit der Handlung?

Vorab: Hier spielt die Kenntnis deines Unterbewusstseins eine wichtige Rolle.  

Aber zuerst – wie ist das bei dir?

Hast du schon mal etwas versucht, aber auf lange sieht einfach nicht die Disziplin aufbringen können, um erfolgreich zu werden?

Hältst du dich vielleicht sogar allgemein für nicht besonders diszipliniert?

Dann die Botschaft für heute:

Das ist ein starker Hinweis dafür, dass du etwas versuchst, was dir nicht wirklich wichtig ist.

Du BIST diszipliniert. JEDER ist diszipliniert.

Nur oft tun wir Dinge, von denen wir denken, sie wären uns wichtig. Sie sind es aber nicht.

Als ich vor vielen Jahren versuchte, mehr Muskelmasse aufzubauen, scheiterte ich da an meiner fehlenden Disziplin?

Nein. Es war mir einfach nicht wirklich wichtig. Mein Bewusstsein wollte es unbedingt. Meinem Unterbewusstsein waren Muskeln aber komplett egal.

Anderes Beispiel: Ich habe mit Klara (Name geändert) gearbeitet.

Klara fragte mich, ob ich auch einen Tipp hätte, wie sie abnehmen könne.

Doch das ist nicht mein Fachgebiet. Antwort also: „Nein.“

Aber als wir rausfanden, was sie für unterbewusste Kern-Themen hat und wie sie ihnen Raum geben kann, passierte etwas:

Klara brauchte plötzlich nicht mehr zum Essen zu greifen, um sich gute Gefühle zu bereiten. Sie fand stattdessen Erfüllung in den Dingen, die ihr vorher nicht bewusst waren.

Das Problem mit dem Übergewicht löste sich von allein.

Was ich sagen will?

Deine Disziplin, deine Leichtigkeit und dein Erfolg steckt tief in dir.

Mit unserem Unterbewusstseins-Matching helfen wir Menschen, diesen Schatz zu bergen.

Hier kannst du dich für dein unverbindliches Vorgespräch anmelden.

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

[1] Judah, Gaby; Gardner, Benjamin; Aunger, Robert (2013): Forming a flossing habit: an exploratory study of the psychological determinants of habit formation. In: British journal of health psychology 18 (2), S. 338–353. DOI: 10.1111/j.2044-8287.2012.02086.x