Wähle die Richtigen!

Ich esse und esse und esse.

Dann bin ich satt. Und ich esse.

Warum?

Ich habe Angst.

Angst, es nicht zu schaffen. Angst, nicht schnell genug zu sein.

Doch warum habe ich diese Angst?

Vielleicht, weil ich auf Instagram die Leute sehe, die es schon geschafft haben. Die sind schon so weit! Und noch jünger als ich! Die haben 40 Mitarbeiter. Die haben 20 Millionen auf dem Konto. Die sind die ganze Zeit auf Weltreise!

Wer es glaubt!? Dein Unterbewusstsein.

Das denkt: Wieso hab ich das alles nicht?! Das fühlt sich so schei** an!

Das war vor 3 Jahren. Was ist da passiert?

Ich war in einer typischen Selbstzerstörungs-Schleife. Wenn du da auch mal drin bist, dann weist du ab jetzt, was dabei passiert:

  1. Du fühlst dich nicht gut (z.B. Angst, es nicht zu schaffen oder Angst, nicht schnell genug zu sein.)
  2. Du isst und isst und isst.
  3. Das schüttet in dir das Belohnungshormon Dopamin aus und lenkt dich von deinen Emotionen ab. Denn du fühlst dich gut. Kein Problem! Alles top!

Nö, nicht top! Das Problem ist:

  1. Emotionen sind physiologische Zustände, die dir situationsgerechtes Handeln ermöglichen.
  2. Emotionen, die wir unterdrücken, führen zu anderen/fehlenden hormonellen und neuronalen Anpassungen [1]. Wir sind nicht so leistungsfähig – z.B. kreativ oder mutig – wie wir sein müssten, um unsere Herausforderungen zu meistern.
  3. Lenkst du dich (z.B. mit Nudeln) von deinen Emotionen ab, ermöglichen sie dir kein situationsgerechtes Handeln.
  4. Handelst du nicht situationsgerecht, kommst du nicht voran. Du verschiebst deine Probleme nur nach hinten.

Viele verwechseln negative Emotionen mit Hunger.

Passiert das bei dir auch?

Das ging mir damals auch so. Willst du aber nachhaltig und schnell vorankommen, musst du das ändern. Wie du subtile Emotionen von Hunger unterscheiden kannst und dabei deine Ernährung und Sicht auf den Darm radikal vereinfachst, erfährst du in unserem nächsten Online-Kurs.

Hör nicht auf zu träumen – dein Hannes

P.S.: Fast hätte ich vergessen, wen du wählen sollst, und damit die Gewohnheit für heute: Wähle die richtigen Informationsquellen! Ignoriere Instagram – lösche es! Lass dir nicht weiter erzählen, wer und wie du zu sein hast! Lass dir nicht weiter erzählen, was du zu wollen hast! Finde es selbst heraus und werde zufriedener, als du jemals warst!

P.P.S.: Ich habe gerade den Physiast-Instagram-Account gelöscht. Wir unterstützen diese Unzufriedenheits-Maschinerie nicht länger.

Referenzen

[1] Ohira, Hideki; Nomura, Michio; Ichikawa, Naho; Isowa, Tokiko; Iidaka, Tetsuya; Sato, Atsushi et al. (2006): Association of neural and physiological responses during voluntary emotion suppression. In: NeuroImage 29 (3), S. 721–733. DOI: 10.1016/j.neuroimage.2005.08.047

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