E-F-G Über schlechten Sport und Stress-Resistenz  

Die Erkenntnis

Viel Sport zu machen ist gut… da würde niemand widersprechen. Sollte man aber! Denn wer uns die letzten Wochen auf YouTube gefolgt ist, hat vielleicht schon verstanden, dass es nicht nur darauf ankommt, „das Richtige“ für seinen Körper zu tun, sondern auch darauf, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Dosierung zu treffen.

Ein sehr gutes Beispiel ist hier Sport. 

Sport ist „das Richtige“ für den Körper. Aber nur, wenn der Zeitpunkt und die Dosierung stimmen. Denn hier kommt das Problem: 

Sport aktiviert massiv unser Orthosympathisches Nervensystem [1]. Das ist gut, denn es macht unsere Muskeln leistungsfähig. Doch es ist das gleiche System, was in uns das verursacht, was wir „Stress“ nennen. Und es sorgt dafür, dass unser Magen-Darm-Trakt ab einer bestimmten Trainingsintensität massiv weniger durchblutet wird [2,3,4].

Schon bei intensivem Training (für die Experten: 70% der VO2 max) von nur 10 Minuten reduziert sich die Durchblutung deiner Bauchorgane um 20% [2].

Nach 30 Minuten ist sie schon um ca. 50% gesunken und nach 60 Minuten sogar bis zu 80%! [3,4] 

Was bedeutet das in der Praxis? Wenn du nicht gut trainiert bist und dir vornimmst, dir jetzt mal etwas Gutes zu tun und dir ein Workout auf YouTube raussuchst und es durchziehst, weil Pamela Reif, Sascha Huber oder, oder, oder… dich so motivieren, dann…

Hast du dich zwar bewegt, aber eventuell deinen Darm stärker belastet, als es gut ist. Das hat neben eventuellen Darmproblemen dann viele negative Folgen (auf das Gehirn & den Körper). Unter anderem sinkt deine Motivation, dieses Training nochmal zu machen. Dabei ist Konsistenz bei Bewegung/Training das Entscheidende!

Das klingt jetzt erstmal recht kompliziert. Woher soll man denn wissen, wieviel und wann man Sport machen sollte?! Was ist zu viel? Was zu wenig?!

Die Antwort ist: Du kannst es spüren! 

Wir versuchen immer wieder „Regeln“ auswendig zu lernen, wann wir was wie genau für unseren Körper tun sollten. Doch das kann niemand genau sagen! Wir sind alle total unterschiedlich. Es zu spüren ist, die einzige Chance

Und das ist eigentlich einfach. Wenn du Menschen kennst, die scheinbar ohne viel für sich zu tun, fit, vital und leistungsfähig sind, dann kennst du Menschen, die das unbewusst machen. Und du kannst das auch! Die Fähigkeit hast du noch immer – du hast nur verlernt, sie zu nutzen.

Wie du weiter machen kannst

Wir arbeiten momentan ein einem Online-Angebot, wo wir dir zeigen, wie du genau das Spüren vom „Richtigen“, Timing und Dosierung wieder lernen kannst. Momentan vermitteln wir diese Fähigkeiten unseren Kunden im Physiast- Mentoring

Aber du kannst dich auch auf die Warteliste für unsere vergünstigten Beta-Test-Plätze für das Online-Angebot HIER eintragen.

Wenn du erstmal verstehen willst, was ich damit meine, wenn ich schreibe, dass es nicht nur auf „das Richtige“, sondern auch auf die Dosierung und Timing ankommt, dann kannst du es dir HIER (Teil 1/2) am Beispiel des Darms erklären lassen.

Die Frage

Woran liegt es, dass manche Menschen scheinbar mit Leichtigkeit viel schaffen, während Andere schon von dem Gedanken, am Nachmittag noch einige Anrufe tätigen zu müssen, gestresst sind?

Wie du weiter machen kannst

HIER (Video „Stress neu denken“) gibt es einen ersten Hinweis dazu.

Die Gewohnheit 

Jack Dorsey (CEO von Twitter), Talk-Queen Oprah Winfrey und Apple-CEO Tim Cook machen regelmäßig Sport bzw. sorgen für regelmäßige Bewegung [5,6,7]. 

Warum? Weil Bewegung unglaublich viele positive Effekte auf ALLE Körperbereiche, Gefühle, den Geist und damit die Qualität von Entscheidungen hat. 

Wie du weiter machen kannst

Fast jeder weiß, dass Bewegung wichtig ist.

Oft ist aber das große Problem, dass wir zu selten ins tun kommen und mit regelmäßigen Entscheidungen für Bewegung und gegen das Sofa/ den Laptop/… gute Bewegungs-Gewohnheiten schaffen. Das ist ein wichtiger Bereich in meiner Arbeit als Entscheidungs-Trainer. Wenn du dabei Hilfe gebrauchen kannst, melde dich gern unverbindlich unter: kontakt@physiast.de

Referenzen

[1] Rowell, L. B.; Blackmon, J. R.; Bruce, R. A. (1964): Indocyanine green clearence and estimated hepatic blood flow during mild to maximal exercise in upright man. In: The Journal of clinical investigation 43, S. 1677–1690. DOI: 10.1172/JCI105043.

[2] Rehrer, N. J.; Smets, A.; Reynaert, H.; Goes, E.; Meirleir, K. de (2001): Effect of exercise on portal vein blood flow in man. In: Medicine and science in sports and exercise 33 (9), S. 1533–1537. DOI: 10.1097/00005768-200109000-00017.

[3] Nielsen, H. B.; Clemmesen, J. O.; Skak, C.; Ott, P.; Secher, N. H. (2002): Attenuated hepatosplanchnic uptake of lactate during intense exercise in humans. In: Journal of applied physiology (Bethesda, Md. : 1985) 92 (4), S. 1677–1683. DOI: 10.1152/japplphysiol.00028.2001.

[4] Qamar, M. I.; Read, A. E. (1987): Effects of exercise on mesenteric blood flow in man. In: Gut 28 (5), S. 583–587. DOI: 10.1136/gut.28.5.583.

[5]https://www.wsj.com/articles/SB10001424052702304610404579405420617578250 (zuletzt abgerufen am 25.06.2021 um 17:00)

[6] https://www.producthunt.com/live/jack-dorsey#comment-202183 (zuletzt abgerufen am 25.06.2021 um 17:01)

[7] https://people.com/bodies/oprah-winfreys-diet-is-going-strong-as-she-looks-slimmer-than-ever/ (zuletzt abgerufen am 25.06.2021 um 17:02)