E-F-G Über Körper, Individualität und nicht so gute Tage

Schon oft passiert:

Mein Sohn stößt sich und merkt es nicht.

Aber auch manchmal passiert:

Mein Sohn stößt sich und brüllt wie ein Corona-Leugner, der einem Journalisten begegnet.

Oder er weint wegen des plötzlichen Geräuschs der Toilettenspülung, obwohl er sie vorher schon hundert Mal ignoriert hat.

Warum?

„Ach … Es war einfach ein schlechter Moment an einem nicht so guten Tag!“

Ok, ein „schlechter Moment“ …

Und ein „nicht so guter Tag“…

Aber warum?

Was ist ein „schlechter Moment“? Was ein „nicht so guter Tag“?

Die Frage an dich:

Was ist bei dir der Unterschied zwischen einem guten und schlechten Tag?

Ich kenne das: Manchmal ist etwas Ungutes passiert.

Doch manchmal weißt du auch gar nicht, warum du schlecht drauf bist, oder?

Genauso wie mein Sohn … er weiß es natürlich noch nicht.

Aber ich als schaulustiger Prinzipien-Jäger weiß es:

Er stößt sich, wenn er satt und ausgeschlafen ist.

Er stößt sich und weint, wenn er hungrig oder müde ist.

Und hier verbirgt sich auch bei uns Erwachsenen die Antwort auf die Frage, was diese „nicht so guten Tage“ sind:

Dein körperlicher Zustand ist das Problem.

Denn der beeinflusst deine Emotionen enorm. Egal wie positiv du denkst (falls du es schaffst), du fühlst deinen Körperzustand über deine Emotionen. [1,2]

Wer hungrig oder müde ist, ist schneller am Jammern. Das kennt fast jeder.

Doch es passiert viel mehr.

Atmung, Bewegung, Ernährung und Haltung haben direkten Einfluss auf die Hirnregionen, die für deine Emotionen zuständig sind [1].

Deine Emotionen wiederum verändern alle deine unbewussten Entscheidungen. Und das sind – egal, wie großartig dein „Mindset“ ist – immerhin mindestens 85% aller deiner Entscheidungen!

Aber du kannst auch dafür sorgen, dass deine Emotionen, also deine unterbewussten Entscheidungen, für dich arbeiten – und so ein „richtig guter Tag“ zum Normalfall wird.

Die Werkzeuge?

Atmung. Bewegung. Ernährung. Haltung.

Und dein emotionaler Kern.

„So viel?! Eins allein ist doch schon viel zu kompliziert!“

Nö!

Nicht wenn du nur das Wichtigste für dich und deinen Körper tust.

Und ich verrate dir ein Geheimnis:

Auch wenn es Autoren von Ratgebern, Ernährungsberater und andere Experten oft nicht hören wollen:

Du weißt selbst am besten, was für dich und deinen Körper am wichtigsten ist.

Ich weiß nicht, was die beste Atmung für dich ist – du aber mit Sicherheit!

Ich weiß nicht, was die beste Ernährung für dich ist – aber du weißt es!

Ich weiß auch nicht, wonach du in Wirklichkeit strebst – du aber!

Nur leider ist dieses Wissen zu oft verborgen … in deinem Unterbewusstsein.

Du kannst dein unterbewusstes Wissen jedoch wieder anzapfen, um so einfach nur das Wichtigste für dich und deinen Körper zu tun.

Das lernst du individuell und nach Bedarf mit der Unterbewusstseins-Analyse.

Mach dir „richtig gute Tage“ zum Normalfall! Sichere dir deinen Termin für ein unverbindliches und kostenloses Erst-Gespräch via Zoom:

Antworte einfach dieser Mail mit „EG“ und du bekommst deine Termin-Vorschläge als Antwort zurück.

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

[1] Tsakiris, Manos; Preester, Helena de (2019): The interoceptive mind. From homeostasis to awareness. Oxford: Oxford University Press (1).

[2] Underwood, Emily (2021): A sense of self. In: Science (New York, N.Y.) 372 (6547), S. 1142–1145. DOI: 10.1126/science.372.6547.1142.