Noch nicht bereit?

Surrrrrrr… Rrrrr…

Autsch!

Mist!

Das sieht übel aus…

Mit weit aufgerissenen Augen blicke ich in mein Antlitz.

Dem Gesicht was mich aus dem Spiegel anstarrt scheint der eigene Anblick ganz und gar nicht zu gefallen.

Dabei hatte alles so schön angefangen:

Ich habe in meiner Mittagspause entspannt gegessen und mich dann entschlossen in der Badewanne ein paar Atemübungen zu machen.

Wie so oft schneide ich meine Haare danach mit dem Haar-Trimmer.

Doch der breite helle Streifen längs über meinen halben Kopf deutet darauf hin, dass ich diesmal etwas Entscheidendes in meinem Pflege-Ritual verbockt habe.

Oh nein!

Doch einen Atemzug später sehe ich ein, dass ich die Flucht nach vorn antreten muss.

Diese Zeilen schreibe ich nun also mit einem 1mm- Kurzhaarschnitt.

Von mehr als einem Meter Entfernung sieht es aus wie eine Glatze.

50% der 20 bis 30-jährigen Männer in Deutschland leiden unter vermehrtem Haarausfall [1].

Seit ich gelernt habe, über entspannte Atmung, meinen Umgang mit meinem Darm, Priorisierung & Entscheidungs-Methoden nachhaltig weniger gestresst durchs Leben zu gehen, stagniert mein Haarausfall immerhin.

Doch ich bin dankbar für mein Glatzen-Erlebnis.

Ich gehöre nun zu den wenigen Glücklichen, die wissen, dass sie sich auch ohne Haare recht attraktiv finden.

Worum es aber eigentlich geht, ist, dass uns große, wie kleine Unglücke manchmal befreien.

Sie nehmen uns Entscheidungen ab, die wir ewig vor uns hergeschoben haben.

Plötzlich ist da wieder Luft.

Plötzlich ist wieder mehr Raum zum Atmen da.

Plötzlich stechen wir nicht weiter fest und können einen großen Schritt voran gehen.

Das großartige an diesem Effekt?

Du kannst ihn auch ohne Unglück haben.

Und zwar, in dem du etwas tust, wofür du dich nicht 100%ig bereit fühlst.

Wie oft tust du so etwas?

Nicht so häufig?

Schade!

Das sich-nicht-bereit-fühlen kann berechtigt sein.

Oft ist aber einfach deine Physiologie daran schuld.

Der Zustand deiner Organe, dein Stress-Niveau und die daraus resultierenden Stimmungen/ Emotionen sagen dir:

„Erfülle erstmal deine Grundbedürfnisse. Geh auf Nenner sicher!“

Bei vielen die Folge:

Sorgen statt Fortschritt.

Doch jeder kann lernen seinen Körper in den „Fortschritts-Modus“ zu bringen.

Das machen wir in unseren physiologie-basiertes Entscheidungs-Trainings (PBET).

Oder – als perfekter Einstieg – demnächst in unserem Ernährungsfrei-Kurs.

Damit unternimmst du den ersten großen Schritt, um deine (Darm-)Physiologie für- statt gegen dein Vorankommen arbeiten zu lassen.

Mit einem gesunden & stabilen Darm und optimaler Nährstoffversorgung entscheidest du dich öfter für Dinge, für die du dich nicht bereit fühlst!

Für den ersten Kurs-Durchgang habe ich zwei Start-Termine im Sinn :

A) 7 Wochen ab Anfang Dezember. Problem: Die Zeit vor Weihnachten ist erfahrungsgemäß bei den meisten sehr dicht.

B) Wir nutzen die ersten 7 Wochen im neuen Jahr, um ab dem 02.01./09.01. einen guten Start ins neue Jahr zu haben.

Wenn du Interesse an dem Kurs hast, antworte einfach dieser Mail mit „A“ oder „B“ für deine Präferenz.

Hör nicht auf, zu Träumen – dein Hannes

PS

Mach dir zur Gewohnheit, dir fürs neue Jahr nichts vorzunehmen. Organisiere dir besser schon im alten Jahr etwas Schönes. Die Wahrscheinlichkeit, dass du es durchziehst und wirklich voran kommst, ist dann deutlich höher 😉

Referenzen

[1] Raab, Wolfgang (2012): Haarerkrankungen in der dermatologischen Praxis. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg (SpringerLink Bücher). Online verfügbar unter http://swbplus.bsz-bw.de/bsz356109658cov.htm