E-F-G Mein (gescheitertes) Kreatives-Genie-Gefühl

Kreative Genies sind chaotisch.

Denk an Albert Einsteins Frisur,

verrückte Ateliers genialer Künstler,

die leeren Pizza-Kartons in Büros von Unternehmensgründern.

Mich schüttelt es.

Es war vor ein paar Jahren:

Als Physiotherapeut.

Als Osteopath.

Als Informationsmanagement-Student.

Ich coachte nebenbei hier, machte YouTube-Videos und coachte nebenbei da.

Alles stand mir offen, ich hatte große Ideen.

Doch: Das Gefühl und die großen Ideen hatte ich schon lange …

Zu lange.

Und so blieb lange auch der echte Erfolg aus.

Meine Kreativität, Spontanität und Selbstständigkeit, – das „Kreatives-Genie-Gefühl“ – gaben mir die Illusion von Freiheit & Potenzial.

Es reichte, um über die harte Realität hinwegzutäuschen:

Dauerstress und Beziehungskrise.

Denn mir fehlte die eine Zutat, die mein kreatives Chaos in eine Superkraft verwandeln konnte:

Ein Fixstern, nach dem ich immer Ausschau halten kann.

Es ist so:

Vieles gleichzeitig zu tun, Stress zu haben, ein kreatives Chaos leben, gibt Halt und ein Bedeutsamkeitsgefühl.

Uns auf viele Dinge zu konzentrieren, minimiert zusätzlich – gefühlt – die Wahrscheinlichkeit zu scheitern.

„Ich bin eben so!“, denken wir und leben das Chaos.

„Mir wird langweilig, wenn ich nur eins mache!“, sagen wir und feiern die Illusion.

Doch es ist leicht, dabei eins zu vergessen, – und ich begriff es mit einem traurigen Gefühl des Scheiterns:

Wir haben nicht die Kraft „alles“ zu tun.

Nicht mal Großkonzerne können „alles“ tun.

Und die haben zig-tausende Mitarbeiter.

Also musst du weniger tun.

Ich höre deine Einwände:

„Muss ich nicht viel tun, um erfolgreich zu sein? Und wo bleibt die Freude des Neuen?“

Erstens: Nein, du musst nicht viel tun, sondern viel vom Richtigen.

Hast du Raum in deinem Leben, hat dein Unterbewusstsein Zeit, sein unglaubliches Werk zu verrichten – es warten gesteigerte Kreativität und richtig gute Ideen [1]. Das bringt viel mehr als ständiger „Hustle“.

Und zweitens: Motivation wie Freude kommen durch Erfolge. Dadurch, zu sehen, dass es Früchte trägt, was du tust.

Tust du zu viel, kannst du nichts richtig tun.

Die Erfolge bleiben aus.

Und damit die Freude.

Du wechselst zwischen Aktivitäten, damit die Freude des Erfolgs durch die Freude des Neuen ersetzt wird. Kurzfristig toll; langfristig ein Teufelskreis.

Hand aufs Herz: Wie viel Dinge tust du, die dich zwar beschäftigen, aber nicht zufrieden machen?

Die Lösung, um diesen Teufelskreis zu verlassen:

Finde den EINEN Fixstern am Horizont, der dir so viel Freude bereitet, dass du immer gerne in seine Richtung gehst.

Dein Weg dorthin kann (als Romantiker) ein kreatives Chaos sein, solange du gleichzeitig (als Kind der Aufklärung) in EINE Richtung gehst, bist du wirksam und effektiv.

Diese EINE Richtung findest du, wenn du willst, am besten mit uns – in der Unterbewusstseins-Analyse®.

So bleibt Abwechslung UND Kreativität. Nur das äußere und innere Chaos, – die innere Unruhe – schwindet.

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

P.S.:

In einer IBM-Umfrage unter mehr als 1500 CEOs in sechzig Ländern und 33 Industriezweigen wurde Kreativität als die entscheidende Fähigkeit in der heutigen komplexen Geschäftswelt eingeschätzt.

Du musst sie nur einmal in die richtige Richtung ausrichten. Mit uns kannst du das tun. Hier kannst du ein unverbindliches und kostenloses Erst-Gespräch vereinbaren.

[1] Wieth, Mareike B.; Zacks, Rose T. (2011): Time of day effects on problem solving: When the non-optimal is optimal. In: Thinking & Reasoning 17 (4), S. 387–401. DOI: 10.1080/13546783.2011.625663

[2] IBM (Hg.) (2010): IBM 2010 Global CEO Study. Creativity Selected as Most Crucial Factor for Future Success. Online verfügbar unter https://www.ibm.com/news/ca/en/2010/05/20/v384864m81427w34.html, zuletzt geprüft am 10.07.2022.