E-F-G Grenzenlos

Selten habe ich so viel geschafft.

Nie so viel Gutes produziert.

Und auf keinen Fall habe ich mich dabei je so frei und entspannt gefühlt.

Was war passiert?

Etwas, was mich zu dem Zeitpunkt noch sehr nervös gemacht hat.

Ich war für zwei Tage nicht im Büro.

Steckte alles ein, was ich zum Arbeiten brauchte.

Wichtig: mein Handy als Hotspot. Internet brauche ich unbedingt!

Noch 7 % Akku? Kein Problem! Lade ich später auf.

Blöd nur: Es gab – ohne Ladekabel – kein später.

Ich war also zwei Tage ohne Handy unterwegs.

Und ohne Handy kein Hotspot fürs Internet.

(Für alle, die sich jetzt wundern, warum ich kein WLAN nutzte … Dort, wo ich war, gab es kein WLAN. Gibt es noch immer nicht.)

Ich wurde zunächst nervös.

Was, wenn ein Kunde anruft und Hilfe braucht? Ich eine Mail mit einer wichtigen Anfrage verpasse?

Doch es kam anders …

Vielleicht kennst du den Film „Limitless“:

Eddie Morra, gespielt von Bradley Cooper, stößt dabei auf eine Pille, die ihn extrem schlau und leistungsfähig macht – NZT-48.

Mit ihrer Hilfe arbeitet sich der zunächst erfolglose Autor mit Leichtigkeit in den Wohlstand.

Das Problem: Damit die Wirkung nicht nachlässt, braucht er immer mehr der Pillen. Und die sind teuer wie rar. Den Rest kannst du dir denken …

Bei mir passierte es nach einem halben Tag ohne Handy und Input aus dem Internet:

Ich erlebte einen ähnlichen Effekt. Nur ohne NTZ-48-Pillen.

Natürlich war ich nicht plötzlich schlauer und kreativer. Doch ich schien plötzlich Zugriff auf mein volles mentales Potenzial zu haben. Und das reichte locker, um alles, was ich eigentlich erledigen wollte (plus noch viel mehr) entspannt und in einem Bruchteil der Zeit zu schaffen.

Das Geheimnis?

Wahrscheinlich der fehlende Zugang zum Internet – oder die Folge davon:

kein Input. Die Ruhe um mich herum und in mir.

Denn Ruhe braucht es, um kreatives Potenzial zu erwecken [1]!

Stell dir vor, du wärst viel öfter so kreativ wie zu deinen Glanzstunden: Was würdest du mit deinen zusätzlichen kreativen Kapazitäten anfangen?

So viel zur Träumerei …

Doch du fragst dich, wo in einem anspruchsvollen Alltag so viel Ruhe herkommen sollte – was du weglassen solltest – dann verstehe ich das.

Ich hatte oft diese Momente, in denen ich das Gefühl hatte, mein Leben entrümpeln zu müssen. Mehr Raum zu haben. Mit weniger mehr zu schaffen.

Ich freute mich dann sehr auf die zwei Stunden, die ich mir freigeschaufelt hatte, um alles zu entmüllen. Es anzugehen.

Ich war hoch-motiviert.

Bis ich anfing.

Dann schien plötzlich alles auf seine Art wichtig zu sein. Mal jetzt. Mal als Erinnerung. Mal für Eventualitäten in der Zukunft.

Mein Problem damals: Ich wusste, was wichtig ist, aber nicht, was das Allerwichtigste ist. Das, was mich emotional zufrieden macht.

Weißt du das aber, kannst du dir ohne Verluste die Freiräume schaffen, die du für dein volles kreatives Potenzial brauchst.

Hol dir (fast) die Kraft von NZT-48. Nur ohne Nebenwirkungen 😉

Geh es an – mit unseren Coachings auf Basis der Unterbewusstseins-Analyse!

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

[1] Wieth, Mareike B.; Zacks, Rose T. (2011): Time of day effects on problem solving: When the non-optimal is optimal. In: Thinking & Reasoning 17 (4), S. 387–401. DOI: 10.1080/13546783.2011.625663.