Glaub das besser nicht!

„Willst du etwas wissen, frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten!“

Besser als in diesem chinesischen Sprichwort kann man kaum auf den Punkt bringen, was in Podcasts, Blogs, auf YouTube und Instagram täglich schiefläuft:

Menschen, die nur wissen, aber selten selbst erfahren, vermitteln Wissen an Unerfahrene.

Oha!? Nochmal:

Menschen, die nur wissen, aber selten selbst erfahren, vermitteln Wissen an Unerfahrene.

Was will ich damit sagen?

Lerne nicht von Leuten, die selber keine Erfahrung mit deinem Problem haben.

Lerne von Leuten, die dein Problem durchgemacht und überwunden haben!

Doch wie kannst du erfahrene von unerfahrenen Mentoren unterscheiden?

  1. Stelle ihnen Verständnis-Fragen. Stelle ihnen kritische Fragen. Stelle ihnen herausfordernde Fragen. Stelle ihnen praxisbezogene Fragen.
  2. Probier es aus!

Wie?

Wenn ich dir zum Beispiel sage…

„Wie es deinen Organen (allen voran deinem Darm) geht, ist entscheidend für die Qualität deiner Emotionen.“

… dann frag mich:

„Woran merke ich das?“.

Ich werde dir antworten:

„Wenn du es nicht glaubst, dann setze dich eine Weile so krumm hin, dass deine Organe schön gequetscht werden.

Bleib so 10-20 Minuten sitzen und beobachte was mit deiner Laune – dem Gefühl in dir passiert.

Richte dich dann wieder auf. Wird dein Gefühl besser?“

Ganz sicher!

Wie es deinen Organen (allen voran deinem Darm) geht, ist entscheidend für die Qualität deiner Emotionen [u.a. 1,2,3,4,5]. Und deine Emotionen stimmen täglich darüber ab, wofür du dich entscheidest:

Apfel oder Chips?

Joggen oder Sofa?

Mut oder Angst?

Für dich einstehen oder einen Rückzieher machen?

Meine Empfehlung: Apfel, Joggen, Mut, und für dich einstehen.

Danach Chips und Sofa.

Die Basis dafür? Ein starker Darm.

Mach den Anfang: Sei beim Ernährungsfrei-Kurs dabei!

Hör nicht auf zu träumen! – Dein Hannes

PS

Sitzt du vielleicht gerade krumm vor dieser Mail und hast Angst vor der Veränderung, die der Kurs deinem Leben bringen wird?

Dann setz dich mal gerade hin. Brust raus – ein tiefer Atemzug und die Frage: Was habe ich zu verlieren, wenn ich den Kurs mache? Und was, wenn ich so weiter mache wie bisher?

Referenzen

[1] Armstrong, Christopher W.; McGregor, Neil R.; Lewis, Donald P.; Butt, Henry L.; Gooley, Paul R. (2017): The association of fecal microbiota and fecal, blood serum and urine metabolites in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome. In: Metabolomics 13 (1). DOI: 10.1007/s11306-016-1145-z.

[2] Chao, Limin; Liu, Cui; Sutthawongwadee, Senawin; Li, Yuefei; Lv, Weijie; Chen, Wenqian et al. (2020): Effects of Probiotics on Depressive or Anxiety Variables in Healthy Participants Under Stress Conditions or With a Depressive or Anxiety Diagnosis: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. In: Frontiers in neurology 11, S. 421. DOI: 10.3389/fneur.2020.00421.

[3] Messaoudi, Michaël; Lalonde, Robert; Violle, Nicolas; Javelot, Hervé; Desor, Didier; Nejdi, Amine et al. (2011): Assessment of psychotropic-like properties of a probiotic formulation (Lactobacillus helveticus R0052 and Bifidobacterium longum R0175) in rats and human subjects. In: Br J Nutr 105 (5), S. 755–764. DOI: 10.1017/S0007114510004319.

[4] Tetel, M. J.; Vries, G. J. de; Melcangi, R. C.; Panzica, G.; O’Mahony, S. M. (2018): Steroids, stress and the gut microbiome-brain axis. In: J Neuroendocrinol 30 (2), e12548. DOI: 10.1111/jne.12548.

[5] Wiley, N. C.; Dinan, T. G.; Ross, R. P.; Stanton, C.; Clarke, G.; Cryan, J. F. (2017): The microbiota-gut-brain axis as a key regulator of neural function and the stress response: Implications for human and animal health. In: Journal of Animal Science 95 (7), S. 3225–3246. DOI: 10.2527/jas.2016.1256.