E-F-G Die Vorfreude-Falle

Da steht er.

Endlich – nach langer Zeit – ist es so weit:

Der verführerisch glänzende rote Lack …

Das markige Auftreten …

Die glänzenden Chromfelgen.

Nach einem Jahr des Sparens kann ich mir endlich meinen Traum-Ferrari leisten.

Na? …

Kommt da ein kleines „Ich-will-auch“-Gefühl bei dir hoch?

Sehr wahrscheinlich, dass du keinen Ferrari willst … Doch du würdest sicher auch gern innerhalb von einem Jahr so viel Geld ansparen können, wie es für einen Ferrari nötig ist, richtig?

Wenn es dir ein bisschen so geht, dann kannst du gerade fühlen, was mich damals zum Kauf des Ferraris gebracht hat:

Neid.

Ein Bekannter hatte zu Hause mehrere solcher Sportwagen.

Krass – gleich mehrere?!

Ja. Und ich wollte auch einen haben.

Nur …

waren wir Kinder und die Sportwagen waren knappe 30 cm kurz.

Nun verfliegt dein „Ich-will-auch“-Gefühl vielleicht, doch lernen kannst du aus dieser Geschichte trotzdem.

Denn es geht nicht darum, ob es ein echter- oder lediglich ein Spielzeug-Ferrari war.

Es geht darum, dass ich damals ein ganzes Jahr nur gespart und verzichtet habe, um mir im KaDeWe in Berlin das Auto kaufen zu können.

Jetzt magst du sagen: „Ist doch total ok, wenn du dir dafür eine große Freude leisten konntest.“

Ja, … wäre es eine Freude gewesen.

Mit allem, was du nur kaufst, weil du von außen dazu motiviert wurdest (in der Werbung bzw. bei anderen sehen und „Ich-will-auch“-Gefühl haben) erkaufst du dir Vorfreude. Doch bist du am Ziel angekommen, hält die Freude nur kurz.

Mit meinem kleinen Ferrari spielte ich genau drei Tage:

Einen Tag mit Freude. Zwei Tage eher, weil es ja wohl Spaß machen müsste. Doch die echte Freude war schon verflogen.

Kennst du das auch?

Was ist dein momentaner „Ferrari“?

Hast du vielleicht sogar mehrere „Ferraris“?

Welche Preis zahlst du für sie?

Ich habe nach dem roten Ferrari noch viele weitere und viele deutlich teurere „Ferraris“ gekauft.

Alle – alle! – haben mich viel Zeit und Geld gekostet und mich viel zu kurz zu wenig erfreut.

Doch findest du – wie ich es viel später getan habe – was dich im Kern ausmacht, wird dir das nicht mehr passieren.

Denn es ist so:

Den „Ferrari“ braucht es nur, damit die Vorfreude darauf eine Leere – eine fehlende echte Freude – in uns ausfüllen kann.

Doch der Preis für den Ersatz ist hoch.

Denn wir bezahlen ihn mit zu wenig gelebten Monaten und Jahren unserer lediglich 4000 Wochen umfassenden Lebenszeit.

Willkommen in der Vorfreude-Falle!

Die gute Nachricht?

Um der Vorfreude-Falle zu entkommen, braucht es nicht viel.

Du musst nur um deinen emotionalen Kern wissen und daraus intrinsisch motivierte Ziele entwickeln.

So findest du auf dem Weg zu Zielen, die dir wahrlich etwas bedeuten, echte Freude – und zwar schon in dem, was in jedem Moment ist.

Das Großartige daran?

Wird auch der Weg zum Ziel schön, empfindest du Freude. Und echte Freude macht dich unter anderem:

  • produktiver [1],
  • lernfähiger [2],
  • kreativer [2],
  • zum besseren Problem-Löser [2] und
  • resistenter gegen Stress [3].

Statt dein ganzes Leben lang in ständiger Unruhe Dingen hinterherzurennen, um „bald“ oder „irgendwann“ anzukommen und dann festzustellen, dass du das Nächste – den nächsten „Ferrari“ – brauchst…

… kannst du auch mit einer passionierten Gelassenheit dein Leben genießen und dabei motivierter und effektiver nach großartigen – eigenen – Zielen streben.

Den emotionalen Kern und die Freude, die du dafür brauchst, findest du schnell und unkompliziert mit der Unterbewusstseins-Analyse®.

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

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[1] Oswald, Andrew J.; Proto, Eugenio; Sgroi, Daniel (2015): Happiness and Productivity. In: Journal of Labor Economics 33 (4), S. 789–822. DOI: 10.1086/681096.

[2] Subramaniam, Karuna; Kounios, John; Parrish, Todd B.; Jung-Beeman, Mark (2009): A brain mechanism for facilitation of insight by positive affect. In: Journal of cognitive neuroscience 21 (3), S. 415–432. DOI: 10.1162/jocn.2009.21057.

[3] Tugade, Michele M.; Fredrickson, Barbara L. (2004): Resilient individuals use positive emotions to bounce back from negative emotional experiences. In: Journal of Personality and Social Psychology 86 (2), S. 320–333. DOI: 10.1037/0022-3514.86.2.320