Generation Stress

Unverschämtheit!

Ich werde angestarrt.

„Was macht der denn da?!“

„Siehst du das, Karl-Heinz!?“

Ich verstehe die Aufregung nicht. Es ist wunderschön.

Das Wasser glitzert durch die Büsche und wirft ein schillerndes Schattenspiel auf die noch grünen Herbstblätter.

Tausende winzige Insekten lassen das Licht dreidimensional und dabei noch wärmer wirken, als es an diesem Oktobertag wirklich ist.

Wie in Zeitlupe schweben die kleinen Tierchen im Raum zwischen der Sonne und meiner Haut.

Und genau daran stören sich offensichtlich viele.

Daran, dass es ein Raum zwischen der Sonne und meiner Haut ist, statt zwischen der Sonne und meinem T-Shirt.

Ich sitze an diesem Herrlichen Tag ohne T-Shirt auf der Bank am Wasser.

Ich wollte die Oktobersonne aufsaugen, bevor es wieder Monate lang nur deutschen Matsch-Winter gibt.

Ich bin also oben ohne – ich konnte es nicht lassen.

Die meisten haben – wie es sich gehört – mindestens Fließ-Jacke oder Schal an.

Ich verstehe das nicht.

Es ist in der Sonne wirklich heiß. Im T-Shirt habe ich geschwitzt!

Noch so ein Ding:

Vielleicht hast du auch schonmal an einer Kasse angestanden, die brechend voll war?

Hast du es schonmal erlebt, dass die Kassiererin an der völlig leeren Nachbarkasse nach wenigen Minuten die Kunden entnervt bitten muss, sich doch bitte auch bei ihrer Kasse anzustellen?

Das nennt sich in der Psychologie ganz banal „Herdenverhalten“[1].  

Dieser Effekt ist überall zu beobachten. Deswegen haben alle Jacken an, obwohl es warm ist. Da war ich ohne T-Shirt ein Exot.

Und die Bank am Wasser war ein gutes Beispiel, warum es sich oft lohnt, ein Exot zu sein. Ich habe die Sonne genossen, während andere sich in ihren Fließ-Jacken vollgeschwitzt haben.

Deswegen versuche ich, mir zur Gewohnheit zu machen, Dinge, die die Mehrheit der Menschen tut, besonders kritisch zu hinterfragen.

Denn z.B. hat die Mehrheit meiner Generation (und den folgenden) ständigem Stress. Sie haben ihn nicht nur – sie leiden darunter [2]!

Die Folgen?

Atemprobleme. Darmprobleme. Konzentrationsprobleme. Fehlender Fokus. Ständige Verspannungen. Unwohlsein. Müdigkeit. Übertriebenes Sicherheitsbedürfnis. Ständiges Ackern, um endlich richtig voranzukommen. Und noch mehr Stress, um endlich anzukommen.

Kennst du das auch?

Dann mach es nicht, wie die Mehrheit!

Mach Schluss mit dem Stress!

Gehöre nicht zur Mehrheit, die sich immer wieder mit dem gleichen Thema stresst, ohne dass sich nachhaltig etwas ändert. Stress ist ein ganzheitliches Thema.

Mit ein paar Entspannungsübungen ist es nicht getan.

Gehöre lieber zu den Menschen, die einmal eine Fähigkeit entwickeln und dann mit dem Thema abschließen können!

Das Thema, was ich als erstes ein für alle Mal abschließen will, ist die gesunde Ernährung für den Darm.

„Hä!? Warum? Was hat das bitte mit Stress zu tun?!“

Ganz einfach: Der Darm ist dein zentrales Kraftwerk.

Stoffe, die (optimalerweise) in deinem Darm produziert werden, sind entscheidend für:

  • dein Stressempfinden à deine Atmung,
  • deinen Wachheitsgrad, deine Konzentrationsfähigkeit,
  • dein Energie-Level und
  • deine Neigung zu Sorgen und Ängsten [3,4,5,6,7].

Stress in den Griff zu bekommen heißt, nachhaltig ganzheitliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu schaffen.

Und beides beginnt im Darm.

Und um das Thema für dich abzuschließen, brauchen wir deine Hilfe:

  1. Antworte uns auf diese Mail mit „Ja“, wenn du gerne einen Online-Kurs machen willst, der alles, was du für eine gesunde Ernährung (für dich und deinen Darm) brauchst, höchst-konzentriert enthält.
  2. Wir sind mit den Inhalten für den Kurs schon eine Weile fertig. Wenn du uns (das sind Felix und ich) dazu wissen lässt, was du in dem Kurs unbedingt drin haben willst, dann reservieren wir dir zusätzlich einen der begrenzten Plätze für die erste Ausgabe des Kurses. Die ist preislich stark reduziert und intensiv durch mich betreut. Und natürlich wird deine Frage im Kurs beantwortet.

Lass uns hören, was du denkst!

Hör nicht auf zu träumen! – Dein Hannes

PS

Wir kümmern uns jetzt erstmal um den Darm. Denn er ist essenziell für eine gute Atmung und Stressbewältigung.

Letztendlich ist er sogar essenziell für bessere und befreiende Entscheidungen.

Atmung, Stress und unser Kernthema Priorisierung kannst du – falls du es nicht bis zu den Online-Angeboten abwarten kannst – in unserem Mentoring individuell auf dich abstimmen lassen.

PPS

Wenn du zu denen gehörst, die uns schon Fragen geschrieben haben, dann ist dir schon ein Platz im Kurs sicher, wenn er produziert ist.

Referenzen

[1] Keuschnigg, Marc (2012): Konformität durch Herdenverhalten. In: Köln Z Soziol 64 (1), S. 1–36. DOI: 10.1007/s11577-012-0163-8

[2] https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/2021-deloitte-global-millennial-survey-report.pdf (zuletzt abgerufen am 08.10.2021 um 17:10)

[3] Armstrong, Christopher W.; McGregor, Neil R.; Lewis, Donald P.; Butt, Henry L.; Gooley, Paul R. (2017): The association of fecal microbiota and fecal, blood serum and urine metabolites in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome. In: Metabolomics 13 (1). DOI: 10.1007/s11306-016-1145-z.

[4] Chao, Limin; Liu, Cui; Sutthawongwadee, Senawin; Li, Yuefei; Lv, Weijie; Chen, Wenqian et al. (2020): Effects of Probiotics on Depressive or Anxiety Variables in Healthy Participants Under Stress Conditions or With a Depressive or Anxiety Diagnosis: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. In: Frontiers in neurology 11, S. 421. DOI: 10.3389/fneur.2020.00421.

[5] Messaoudi, Michaël; Lalonde, Robert; Violle, Nicolas; Javelot, Hervé; Desor, Didier; Nejdi, Amine et al. (2011): Assessment of psychotropic-like properties of a probiotic formulation (Lactobacillus helveticus R0052 and Bifidobacterium longum R0175) in rats and human subjects. In: Br J Nutr 105 (5), S. 755–764. DOI: 10.1017/S0007114510004319.

[6] Tetel, M. J.; Vries, G. J. de; Melcangi, R. C.; Panzica, G.; O’Mahony, S. M. (2018): Steroids, stress and the gut microbiome-brain axis. In: J Neuroendocrinol 30 (2), e12548. DOI: 10.1111/jne.12548.

[7] Wiley, N. C.; Dinan, T. G.; Ross, R. P.; Stanton, C.; Clarke, G.; Cryan, J. F. (2017): The microbiota-gut-brain axis as a key regulator of neural function and the stress response: Implications for human and animal health. In: Journal of Animal Science 95 (7), S. 3225–3246. DOI: 10.2527/jas.2016.1256.

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