E-F-G Der Ruf deines Körpers

Mein Bett ist neu bezogen.

Der frische Stoff verbindet sich sanft mit meiner Haut.

Die Müdigkeit durchzieht jede einzelne Zelle in mir.

Doch kann nicht schlafen.

Es arbeitet in mir.

Ich löse wie im Fiebertraum imaginäre Puzzles.

Fühle mich angegriffen.

Fühle mich gesehen.

Fühle mich schwach.

Fühle mich stark.

Was war passiert?

Etwa fünf Stunden bevor ich doch noch eingeschlafen bin, war ich essen.

Mit einem alten Bekannten:

Ein paar Jahre älter als ich. Und mir unternehmerisch ein paar Jahre voraus.

Und genau über das Unternehmerische sprachen wir.

Er stellte einige Ansichten von mir grundsätzlich Frage – sachlich und ruhig.

Doch erklärt das meinen Gedanken- und Gefühlssturm im warmen Bett?

Auf jeden Fall!

Denn eine der stärksten Bestrebungen deines – und meines – Gehirns ist:

all die Überzeugungen, die wir haben, zu einem in sich stimmigen Gesamten – einem Sinn zusammenzuführen [1].

Ist alles, was wir uns so denken und fühlen wie aus einem Guss fühlen wir uns gut. Das ist großartig.

Als mein unternehmerisch bewanderter Bekannter meine Ansichten mit starken eigenen Ansichten konfrontiert, wird mein jedoch Gesamtbild wackelig.

Ich schlafe spät ein.

Doch ich bin ihm dankbar.

Denn es geht auch anders:

Es sind diese Punkte im Leben, an denen du „plötzlich“ nicht mehr weiterkommst.

Leichter Frust macht sich breit. Vielleicht kannst du nicht mehr abschalten, weil du verzweifelt nach einer Lösung suchst, die aber nicht da zu sein scheint. Oder sogar dein Körper scheint sich „gegen“ dich zu wenden.

Bis jetzt erfolgreiche Strategien („Ich hab das immer so gemacht und mir ging es toll.“) erfüllen Ihren Zweck nicht mehr.

Der häufige Grund sind Überzeugungen, die für unser Gesamtbild – unseren Sinn – passen, jedoch nicht ganz stimmen. Denn Überzeugungen führen zu Verhalten:

Stell dir vor du bist im Wald. Langsam gibt es wieder mehr Wölfe und du stößt tatsächlich auf ein Rudel.

Du würdest sicher versuchen dich von dem Wolfs-Rudel fernzuhalten.

Das tust du, obwohl du nicht genau weißt, ob sie aggressiv sind.

Es ist vielmehr deine Überzeugung, dass Wölfe bissig sind, die dich ängstigt.

Mein Sohn dagegen würde freudestrahlend auf die Wölfe loshecheln. Er würde kurz skeptisch zu mir sehen und sollte ich ganz gelassen bleiben (äußerst unwahrscheinlich) begeistert seinem Schicksal entgegenrobben.

Genauso robben auch wir manchmal – unbewusst gesteuert durch innere Überzeugungen – unserem Schicksal entgegen.

Die Warnsignale?

Leichter Frust macht sich breit. Vielleicht kannst du nicht mehr abschalten, weil du verzweifelt nach einer Lösung suchst, die aber nicht da zu sein scheint. Oder sogar dein Körper scheint sich „gegen“ dich zu wenden.

Dabei weißt noch nicht, was es ist.

Aber etwas muss sich verändern!

Kennst du diesen Drang nach Wandel und weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst?

Meine Empfehlung: Starte mit Erkenntnis!

Mit der Unterbewusstseins-Analyse findest du deine wichtigsten unbewussten Überzeugungen und Bestrebungen und ermöglichst dir so, schnell und gezielt den Wandel zu erkennen und herbeizuführen, den du dir wünscht.

Denn nichts an dir ist falsch (mit dir ist alles ganz genau richtig!) … jedoch stimmen eine oder mehrere deiner Überzeugungen nicht mehr.

Und inkorrekten Überzeugungen (über dich) sind es, die dafür sorgen, dass du dich auf eine Art verhältst, die dir nicht dient.

Dein Körper schreit „Stopp! Kurs korrigieren!“ und bedient sich einer Sprache, die du jetzt schon zum dritten Mal hörst:

Leichter Frust macht sich breit. Vielleicht kannst du nicht mehr abschalten, weil du verzweifelt nach einer Lösung suchst, die aber nicht da zu sein scheint. Oder sogar dein Körper scheint sich „gegen“ dich zu wenden.

Besonders gemein: All das passiert oft völlig unbewusst.

Doch du hast es fast geschafft! Fahr auf deine Überhohlspur zum Wandel – antworte dieser Mail einfach mit einem „EG“ in Betreff und Text und mache unverbindlich und kostenlos den ersten Schritt:

Dein Erstgespräch per Zoom persönlich mit mir.

Hör nicht auf zu träumen, – dein Hannes

[1] Dervin, Brenda (1998): Sense‐making theory and practice: an overview of user interests in knowledge seeking and use. In: J of Knowledge Management 2 (2), S. 36–46. DOI: 10.1108/13673279810249369.